Central PKV erhöht die Beiträge
Bei der Central PKV handelt es sich um eine private Krankenversicherung. Gegründet wurde sie 1913 von mehreren Kölnern Rechtsanwälten und Krankenkassenbeamten. Trotz vieler Widrigkeiten, wie Krieg und Weltwirtschaftskrise blieb die Central bestehen und erweiterte sich Stück für Stück. Auch Zusammenschlüsse mit anderen Unternehmen brachten der Central den erhofften Aufschwung. Die Züricher Versicherungs-Ag übernahm 1969 die Aktienmehrheit und wurde so Konzernmutter der Central. Weitere folgten, wie etwa die Aachener Münchner im Jahre1971, auch die deutsche Vermögensberatung ist seit 1975 Vertriebspartner der Central. Durch Fusion mit der Saarbrücker Krankenversicherungs-Ag überstieg die Mitgliederzahl zum ersten Mal die Millionengrenze. Im Januar 2000 verschmelzen die Generali und die Central.
Was bietet die Central?
Die Central ist eine reine Krankenversicherung, die einen umfassenden Schutz anbietet. Dieser gliedert sich in verschiedene Bereiche. Der Student wird genauso individuell versorgt, wie der beihilfefähige Beamte. Angeboten werden noch die Krankenhaustagegeldversicherung, Zusatzversicherung, private Pflegeversicherung und auch eine Krankentageversicherung. Durch die erstklassige Beratung wird hier für jeden das optimale Paket gefunden.
Warum diese drastische Erhöhung 2012?
Jahrelang war die Central eine der führenden privaten Versicherungen, 2008 war ein Rekordjahr, in der es die größte Steigerung gab. Durch viele Volkskrankheiten, wie Diabetes oder Übergewicht wurden die Kassen sehr strapaziert, denn diese Behandlungen sind langwierig und kostspielig. Ein weiterer Faktor war die Werbung für einen sehr geringen Beitrag, der von einer Reihe Kleinunternehmer dankend angenommen wurde. Diese allerdings bekamen Zahlungsschwierigkeiten und die Kündigung vonseiten der Kassen wurde durch ein neues Gesetz erschwert. Aufgrund dessen musste die Central dann auch noch für die Behandlung der säumigen Zahler aufkommen, was sich natürlich nicht gerade günstig ausgewirkt hat.
Welche Erhöhung ist zu erwarten?
Tatsache ist, dass die Erhöhung seitens der Central bei über 10 % liegt. Bei manchen Leistungen sogar bis zu 40 %. Verschiedene Faktoren gibt es hier zu beachten, wie etwa das Alter, Geschlecht und die Vorgeschichte. Bei Risikopatienten wird immer eine höhere Versicherungssumme fällig. Hier stellt sich nur die Frage, ob eine Erhöhung in solch einem Rahmen sein muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nun viele Wechsel gibt, ist recht hoch. Zwar sind sehr viele Mitglieder mit der Central und ihren Leistungen zufrieden, doch es gibt auch kritische Stimmen, die sich über kleine Beträge aufregen, die nun nicht mehr von der Kasse übernommen werden.
Wechseln oder nicht?
Das andere Problem, das auf viele Patienten zukommt, ist, falls sie wechseln wollen, müssten sie erst einmal eine Kasse finden, die sie aufnimmt, das ist unter gewissen Umständen nicht ganz einfach. Auch der Beitrag kann dann sehr hoch sein, sodass man sich im Endeffekt überlegen sollte, ob es Sinn macht die Kasse zu wechseln. In diesem Falle könnte man mit einem Beitragsrechner im Internet einmal durchrechnen, welche Alternativen es gibt und dann handeln. Die andere Möglichkeit wäre ein Gespräch bei einem Versicherungsvertreter, der manchmal auch eine Lösung parat hat. Solange die Grundversorgung erhalten ist, kann man auch eine Beitragserhöhung in Kauf nehmen, zumal auch die anderen Kassen eine Erhöhung planen.